Dolmetschen

Beim Dolmetschen unterscheidet man zwischen unterschiedlichen Techniken ...


Simultandolmetschen

Bei dieser sehr anspruchsvollen Technik werden die Beiträge fast gleichzeitig vom Dolmetschenden in einer schallisolierten Dolmetschkabine übertragen. In der Kabine wechseln sich zwei Dolmetschende regelmäßig ab, da dieser Modus höchste Konzentration fordert. Bei Veranstaltungen mit mehreren Sprachen, Konferenzen und Fachtagungen sowie im Fernsehen und bei festlichen Events, nutzt man die Möglichkeit der Simultantechnik.

Konsekutivdolmetschen

Längere Redeabschnitte werden zeitversetzt anhand von Notizen des Dolmetschenden übertragen. Diese Technik wird hauptsächlich bei Tischreden, Empfängen, Begrüßungen, kleineren Vorträgen, Symposien, Workshops und Führungen angewandt.

... und unterschiedlichen Settings...

Flüsterdolmetschen

Hierbei handelt es sich um eine besondere Form der Simultantechnik. Dieser Modus wird hauptsächlich genutzt, wenn nur eine kleine Anzahl an Personen (1-3) eine andere Sprache spricht. Der/Die DolmetscherIn befindet sich hinter oder neben den Personen und „flüstert“ simultan die Beiträge zu.

Verhandlungs- und Gesprächsdolmetschen

Bei diesem Setting werden kürzere Beiträge konsekutiv gedolmetscht. Diese Form der Konsekutivtechnik eignet sich besonders bei Tischgesprächen, Schulungen, Verhandlungen und technischen Gesprächen.

Begleitdolmetschen

Während eines Auslandsaufenthaltes oder bei der Betreuung Ihrer ausländischen Gäste steht Ihnen ein/e DolmetscherIn zur Seite und dolmetscht konsekutiv bei alltäglichen Situationen, auf Messen, im Restaurant oder Hotel und bietet Hilfe bei interkulturellen Fragen.

Konferenzdolmetschen

Von großen internationalen Konferenzen sind DolmetscherInnen gar nicht mehr wegzudenken. Sie dolmetschen im Team simultan in die jeweiligen Sprachen, um eine problemlose Kommunikation zwischen allen TeilnehmerInnen zu ermöglichen.

Gerne berate ich Sie, welche Technik für Ihren Bedarf am effizientesten ist!

Sag’ nicht alles, was Du weißt, aber wisse immer, was Du sagst.
Matthias Claudius